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Die Jugendfeuerwehr Donaueschingen wurde 1974 gegründet, nachdem der Feuerwehrausschuss und der Kommandant sowie der Gemeinderat seine Zustimmung gegeben hatte. Damit folgte man einem jahrelangen Ruf nach tatkräftigem Nachwuchs für die Feuerwehr, die seinerzeit ein Durchschnittsalter von ca. 42 Jahren hatte.
Für die Jugendfeuerwehr setzte sich besonders der stellvertretende Kommandant Rudolf Schlatter ein und gewann für die Jugendarbeit Löschmeister Roland Sieb sowie die Kameraden Joachim Wicher und Michael Trempek.
Mit einem Tag der offenen Tür wurde die Jugendwehr am 28.08.1974 ins Leben gerufen. Auf Anhieb begeisterten sich 34 junge Menschen zwischen 13 und 17 Jahren für diese Art von Jungendarbeit. Nach einem Jahr, das die Stadtverwaltung als Probejahr vorgeschrieben hatte, wurde die Jugendfeuerwehr unter Leitung von Gruppenführer Joachim Wicher und Stellvertreter Michael Trempek komplett eingekleidet. Die Stärke der Jugendwehr betrug noch 30 Kameraden.
In den ersten drei Jahren nach der Gründung befasste sich die Jugendwehr ausschließlich mit feuerwehrtechnischer Ausbildung, abgerundet mit Sport und Spiel. Dann wurde der Ruf nach Wettkämpfen immer lauter und der Entschluss beim Zeltlager in Schonach teilzunehmen wurde mit großer Interesse begrüßt. Ohne Vorkenntnisse und ohne Training beteiligte sich die Jugendwehr am Kreiswettkampf und konnte sofort einen klaren Sieg in der Altersklasse 2 erkämpfen. Drei Jahre lang konnte der begehrte Wanderpokal mit Erfolg verteidigt werden, um für immer in Donaueschingen zu verbleiben. Zwischenzeitlich stellten sich auch Erfolge bei den alljährlichen Schwimmwettkämpfen ein und auch dort errang man erste Plätze.
In losen Abständen wurden Veranstaltungen durchgeführt, um neuen Nachwuchs für die Feuerwehr zu gewinnen, da die 18jährigen jeweils in die aktive Wehr übernommen wurden.
Im Jahre 1980 konnte die Jugendwehr beim Landesfeuerwehr-Wettkampf in Karlsruhe einen hervorragenden zweiten Platz, und somit die Startgenehmigung zum Bundeswettkampf im Saarland erringen. Dieser Bundeswettkampf fand im darauffolgenden Jahr nahe bei Saarbrücken statt. Mit neuen Trainingsanzügen eingekleidet, einer Portion Hoffnung und Kampfgeist stellte man sich der Jury und den weiteren 26 Mannschaften. Der Erfolg war ein zufriedenstellender 9. Platz.
Um die Ausbildung nicht zu einseitig werden zu lassen beteiligt sich die Jugendfeuerwehr jährlich an Feuerwehrmärschen und Fußballturnieren oder macht mit Öffentlichkeitsarbeit auf sich aufmerksam.
Nach den Wettkampferfolgen stellte sich auch bezüglich der Unterbringung ein Sieg ein. Die Stadtverwaltung genehmigte in der Heinrich-Feuerstein-Schule einen Raum, den sich die Jugendwehr mit finanzieller Unterstützung der Stadt selbst ausbauen konnte. Nach zweijähriger Arbeit und rund 700 geleisteten Stunden konnte im März 1982 der Jugendfeuerwehr-Unterrichtsraum seiner Bestimmung übergeben werden. Oberbürgermeister Dr. Everke lobte die Aktivitäten der jungen Leute und eröffnete gleichzeitig den Tag der offenen Tür der Jugendfeuerwehr. Der alljährlich stattfindende Nikolaus-Nachmittag hilft, die Jugendfeuerwehr zu einem schlagkräftigen Nachwuchs aneinander zu binden, um in Not und Gefahr den Mitmenschen zu helfen.
Seit der Fertigstellung des neuen Gerätehauses der Feuerwehr Donaueschingen im Jahre 1996, hat die Jugendfeuerwehr einen neuen Unterrichts- und Aufenthaltsraum.
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